26.04.2013

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Barça-Coach gibt Hoffnung gegen FC Bayern nicht auf

Von unserer Redaktion

Weil seine Stimme nach einer Krebsbehandlung noch zu schwach war, ließ Barça-Trainer Tito Vilanova seinen Assistenten Jordi Roura für sich sprechen. Nun gab er die erste Pressekonferenz nach seiner Rückkehr von der Therapie in den USA.

Optimist
Barcelona-Coach Tito Vilanova gibt sich vor dem Rückspiel gegen die Bayern kämpferisch. Foto: Albert Olive

Trainer Tito Vilanova gibt trotz des 0:4-Debakels seines FC Barcelona im Halbfinale der Champions League bei Bayern München die Hoffnung auf einen Einzug ins Endspiel nicht auf.

«Ich weigere mich, vor dem Rückspiel das Handtuch zu werfen», sagte der Coach des 21-maligen spanischen Fußballmeisters auf seiner ersten Pressekonferenz nach einer Krebstherapie in den USA.

«Wir sind Barça und haben eine Verpflichtung gegenüber unseren Fans. Wir müssen zeigen, dass wir es mit dem FC Bayern aufnehmen und die Münchner schlagen können.» Er habe seine erste Pressekonferenz eigentlich erst in einer Woche geben wollen, weil seine Stimme nach der Behandlung noch etwas schwach sei, sagte Vilanova. Aber nach der Niederlage in München habe er es sich anders überlegt. «Ich wollte nicht den Eindruck erwecken, als würde ich mich verstecken.»

Der Barça-Trainer räumte ein, dass das Verhältnis zu seinem Vorgänger, dem künftigen Bayern-Trainer Josep Guardiola, in letzter Zeit distanzierter geworden sei. «Wir waren von Jugend an enge Freunde gewesen. Aber es stimmt, mit der Entfernung kühlt sich eine solche Freundschaft ab», sagte Vilanova. Er hatte Guardiola bei der Jugend des FC Barcelona kennengelernt. Von 2007 bis 2012 wirkte er als der Assistent von «Pep». Im vorigen Sommer trat er bei Barça die Nachfolge von Guardiola an, der seinen Vertrag nicht verlängern wollte.

Vilanova, bei dem ein Krebsleiden an der Ohrspeicheldrüse festgestellt worden war, bekräftigte, dass er trotz seiner gesundheitlichen Probleme im Amt bleiben werde. «Ich habe nie daran gedacht aufzuhören. Ich habe die Kraft und die Lust, in der kommenden Spielzeit weiterzumachen.» Auch die Ärzte hätten ihm geraten, nach der Krebsbehandlung in den USA die Arbeit wieder aufzunehmen. «Meine Stimme wird immer kräftiger», sagte er. «Ich fühle mich gut.»

dpa
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