19.03.2017

News A-Klasse AB 1

Großwelzheim zu stark für Brücken

Von unserer RedaktionGer­ma­nia Großwelz­heim hat mit ei­ner bä­ren­star­ken Vor­stel­lung das Spit­zen­spiel ge­gen Vik­to­ria Brü­cken in der Fuß­ball-A-Klas­se Aschaf­fen­burg 1 mit 4:2 für sich ent­schie­den und den Gäs­ten da­mit ei­nen ge­hö­ri­gen Dämp­fer im Auf­s­tiegs­kampf ver­passt. Wäh­rend Brü­cken auch nach drei Spie­len in die­sem Jahr noch auf den ers­ten Sieg war­tet, hol­te die Ger­ma­nia aus den letz­ten acht Spie­len 21 Punk­te.

Zudem gab der Verein die Verlängerung der Zusammenarbeit mit Spielertrainer Gabriele Accardo bekannt.
Wie beflügelt starteten seine Kicker in die Partie und waren zunächst die deutlich agilere Mannschaft. Oliver Reinhart verzeichnete den ersten Torschuss. Er setzte das Leder knapp über die Latte (5.). Auf der Gegenseite schob Christoph Geis das Spielgerät nach einer schönen Einzelleistung knapp neben den Pfosten (7.).
Reinhart überragend
Doch die Platzherren blieben das bessere Team und es gab Chancen im Minutentakt. Nach einer scharfen Hereingabe von Reinhart verpasste Alexander Gerlein nur um Zentimeter Ball und Führung (9.). Sekunden später segelte Christopher Dusch knapp an einer Flanke von Reinhart vorbei. Brücken wirkte ob der engagierten Vorstellung der Germania durchaus überrascht.
So war es nicht verwunderlich, dass der bis zu diesem Zeitpunkt auffälligste Spieler die Gastgeber nach gut einer Viertelstunde in Führung brachte. Nach einem Ballverlust in der Hintermannschaft der Gäste tauchte Reinhart frei vor Torwart Stöhr auf und beförderte das Leder im Nachschuss in die Maschen. Das 1:0 war absolut verdient.
Großwelzheim wollte mehr und es dauerte nicht lange, bis die Accardo-Truppe erhöhte. Erneut war es Reinhart, der mit seinem starken linken Fuß flach ins lange Eck abschloss (19.). In der Folge verflachte die Partie ein wenig, was vor allem daran lag, dass die Germania nach diesem Feuerwerk zu Beginn erst einmal Luft holte. Brücken war zwar bemüht, hatte im Spiel nach vorne aber kaum zündende Ideen.
Starke Standards
Eine Standardsituation verhalf der Viktoria jedoch zurück ins Spiel. Ein Freistoß von Steffen Bozem fand den Kopf von Thomas Gerigk, der platziert vollendete (35.). Und es kam noch dicker für Großwelzheim. Nur 180 Sekunden später segelte ein Freistoß von Bozem aus gut 30 Metern an Freund und Feind vorbei ins Tor.
Die Gastgeber zeigten sich nur kurz geschockt und gingen noch vor der Pause erneut in Front. Accardo fand Dusch im Strafraum. Der versenkte die Kugel im langen Eck (41.). Mit einer Glanzparade gegen Dusch verhinderte Keeper Stöhr sogar noch das 4:2. Zur Pause führte die Germania verdient. Brücken zeigte sicher nicht die beste Leistung, lag aber aufgrund seiner Effizienz nur knapp zurück.
Die zweiten 45 Minuten konnten nicht an die ersten anknüpfen. Brücken agierte nun auf Augenhöhe, viele Aktionen spielten sich im Mittelfeld ab. Den ersten Torschuss nach dem Wechsel setzte Dusch auf das Tor der Viktoria. Doch Stöhr reagierte zum wiederholten Male glänzend (57.). Auf der Gegenseite parierte Massimo De Marco einen Versuch von Viktoria-Spielertrainer Michael Kaiser (61.).
Herrlicher Pass, schöner Lupfer
Die Entscheidung gab es in der 77. Minute. Einen herrlichen Pass von Accardo veredelte Steffen Krämer mit einem wunderschönen Lupfer über Stöhr. In der 83. Minute verpasste es der eingewechselte Kennedy, per Elfmeter auf 5:2 zu erhöhen. So blieb es beim verdienten 4:2-Erfolg der Germania.
Darin waren sich auch beide Trainer einig. »Die mannschaftliche Geschlossenheit hat heute nicht gereich,t um etwas mitzunehmen. Großwelzheim hat den Sieg verdient. Unsere Personalsituation lässt momentan auch nicht mehr zu«, sagte Viktoria-Coach Michael Kaiser. Sein Gegenüber war dagegen voll des Lobes: »Wir waren die klar bessere Mannschaft, bis uns zwei Standards etwas aus dem Konzept geworfen haben. Wichtig war, dass wir vor der Pause noch das 3:2 erzielen konnten.«, meinte Accardo.

e Bildergalerie im Internet unter www.main-kick.de
Ingo Weber
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