20.04.2017

Fuballhessenliga

Bayern Alzenau vor einem schweren Gang

Von unserer RedaktionDer FC Bay­ern Al­zenau hat beim Rest­pro­gramm - nur noch vier Be­geg­nun­gen in der Fuß­ball-Hes­sen­li­ga - mit Rot-Weiß Ha­da­mar den schwers­ten Bro­cken schon am Sams­tag vor der Brust (15 Uhr). Der gast­ge­ben­de Ta­bel­lensechs­te hat­te den Weiß-Blau­en schon im Hin­spiel al­les ab­ver­langt und nach sou­ve­rä­ner 3:1-Füh­rung dann noch et­was un­glück­lich doch nur Un­ent­schie­den (3:3) ge­spielt.

»Das wird sehr, sehr schwer«
Eine neuerliche Punkteteilung können sich die Gäste angesichts der Situation im Aufstiegskampf kaum leisten. »Das wird sehr, sehr schwer. Hadamar hat eine spielstarke Truppe, da müssen die Jungs alles abrufen«, meint Andreas Trageser. Der Alzenauer Marketingchef vermeidet es weiterhin öffentlich irgendwelche Rechenspiele zu formulieren. Auch wenn diese hinter vorgehaltener Hand am Prischoß unter Spielern und Fans verständlicherweise längst die Runde machen. Tragesers Motto: »Immer erst auf uns schauen, dann werden wir sehen, was am Ende dabei herausspringt.«
Schlechtere Karten im Endspurt
Nachdem die Konkurrenz aus Stadtallendorf (27 Spiele/57 Punkte), Frankfurt (26/25) und Fulda (27/48) die Bewerbungsunterlagen für die Regionalliga eingereicht hat, haben die Unterfranken (28/54) zweifelsfrei im Endspurt die schlechtesten Karten. Stand heute würde Eintracht Stadtallendorf direkt aufsteigen und Rot-Weiß Frankfurt in die Relegation einziehen.
Bei einer Partie mehr gegenüber Stadtallendorf, respektive sogar derer zwei gegenüber Rot-Weiß, gilt für den FCB in Hadamar auf jeden Fall: Verlieren verboten! Selbst ein Remis wäre möglicherweise schon gleichbedeutend mit dem Aus. Jedoch haben Frankfurt beim OSC Vellmar und Stadtallendorf bei Viktoria Griesheim am Samstag nicht minder schwere Aufgaben zu lösen. Umso mehr die Borussia in Fulda, die Spitzenreiter Hessen Dreieich empfängt.
»Man muss da ganz realistisch sein. Wir müssen alle vier Spiele gewinnen. Und selbst dann, sind wir von den im Moment vor uns stehenden Mannschaften abhängig. Ich glaube aber nicht, dass die sich noch große Patzer erlauben«, erklärt Alzenaus Mannschaftskapitän Marcel Wilke. Der Abwehrchef glaubt nicht, dass es bei einem verpassten Aufstieg Unruhe in Mannschaft und oder gar im Verein geben könnte. Dazu sei man zu eng zusammen.
»Außerdem war das ja auch nicht unser Saisonziel mit dieser jungen und fast komplett neu zusammengestellten Mannschaft. Da musste man Schwächephasen, wie der nach der Winterpause, einfach mit einkalkulieren«, meint der Ex-Offenbacher. Große personelle Veränderungen erwarte er im Sommer nicht »so oder so«.
»Es braucht Zeit«
Zumal das Gros der Leistungsträger ohnehin noch Verträge beim FCB hätte. »Egal wie es ausgeht, ich bin überzeugt, dass wir in der nächsten Saison noch gefestigter sein werden. Die große Nummer in der Hessenliga wären wir angesichts der Konkurrenz sicher aber auch dann noch nicht. Es braucht Zeit und muss erst einmal alles zusammenwachsen«, ist Wilke um die sportliche Zukunft der Weiß-Blauen nicht bange. Achim Dürr
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