20.04.2017

News Landesliga Nordwest Hauptsport

Viktoria Kahl am Scheideweg

Von unserer RedaktionIn der Fuß­ball-Lan­des­li­ga Nord­west kommt es am Sams­tag zum Un­ter­main-Der­by zwi­schen TuS Röll­bach und Vik­to­ria Kahl. Bei­de be­nö­t­i­gen noch Punk­te im Kampf um den Klas­sen­er­halt, die Röll­ba­cher aber er­heb­lich we­ni­ger, als die Kah­ler.

TuS Röllbach - Viktoria Kahl (Samstag, 16 Uhr, Hinrunde: 4:0). - Vor allem die Gastgeber haben sehr gute Erinnerungen an das Hinspiel. Beim 4:0-Auswärtssieg in Kahl wurde die Wende geschafft, die rote Laterne abgegeben und eine beeindruckende
Serie gestartet. Neun Spiele war die TuS-Elf ungeschlagen und zwischenzeitlich sogar auf den siebten Platz geklettert.
Coup gegen Forchheim
Doch in diesem Jahr klappte es lange nicht, der Vorsprung auf die Abstiegsregionen schmolz zunehmend. Am Ostermontag gelang der Befreiungsschlag und gegen den Tabellenzweiten aus Forchheim wurde der erste Sieg seit dem 27. November geholt. Jetzt beträgt der Abstand zum ersten Relegationsplatz acht Punkte, es darf aber auch nicht vergessen werden, dass die Röllbacher teilweise bereits zwei Spiele mehr absolviert haben, als die Kontrahenten.
»Wir haben gegen Forchheim einen Riesenschritt zum Klassenerhalt gemacht. Ich denke wir brauchen noch einen einzigen Sieg aus vier Spielen um ganz sicher zu gehen. Den wollen wir so schnell wie möglich holen, warum also warten, wenn wir gegen Kahl bereits die Chance haben«, stellt TuS-Coach Albano Carneiro eine rhetorische Frage.
Die Vorbereitung nach dem anstrengenden Doppelspieltag am Wochenende war recht erholsam. »Wir waren in der Sauna, haben Wellness gemacht und Champions League geschaut. Erholung stand auf dem Programm und am Freitag im Abschlusstraining wird sich auf Kahl vorbereitet«, so Carneiro weiter.
Zwei Punkte Rückstand
Nur noch fünfmal haben die Kahler Gelegenheit Punkte zu sammeln. Der Rückstand auf das rettende Ufer beträgt zwei »Pünktchen«, daher stehen die »Sandhasen« unter Zugzwang. Problematisch könnte sich auswirken, dass die Abwehr, die nach der Winterpause so stark agierte, am Ostersamstag ins Bröckeln geriet.
Fünf Spiele in diesem Jahr waren die Kahler ungeschlagen und holten dabei neun Punkte. Lediglich drei Gegentore wurden zugelassen, die Formkurve zeigte deutlich nach oben und der Rückstand von acht Punkten wurde verringert. Jetzt stehen sie aber am Scheideweg.
»Wir haben uns selbst in der zweiten Halbzeit gegen Fuchsstadt (1:5) aufgegeben. Sechs Spiele war die Einstellung super, aber da
haben wir uns in ein Dilemma
gebracht. Ich habe auch meinen Spielern nach der Partie und am Dienstag im Training gesagt, dass wir jetzt unsere Hausaufgaben machen und ganz anders auftreten müssen. Dann schauen wir auf das was am Ende steht und werden zur Not auch in der Relegation alles geben«, lautet die Vorgabe von Trainer Albert Repp.
Diese Einstellung lebt der Kahler Coach vor und unabhängig vom Ausgang der Saison hat er das Zeichen gegeben, weiter machen zu wollen (»Ich bin nicht der Typ, der sich dann verdrückt«). Das imponierte dem Vorstand und so wurde gerne der Vertrag des Trainers verlängert. Ein Zeichen, um auch der Mannschaft zu zeigen, dass in Röllbach wieder das Gesicht von vor zwei Wochen gezeigt werden soll.
Carsten Maier
 
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