18.05.2017

News Bayernliga Nord

Viktoria will wieder Fahrstuhl fahren

Von unserer RedaktionIn den ver­gan­ge­nen neun Jah­ren spiel­te die Vik­to­ria in fünf ver­schie­de­nen Li­gen. Nur zu ger­ne wür­de die Mann­schaft nun er­neut in den Fahr­stuhl stei­gen und die Fuß­ball-Bay­ern­li­ga Nord nach oben ver­las­sen. Den di­rek­ten Auf­s­tieg hat am ver­gan­ge­nen Wo­che­n­en­de der VfB Eich­stätt per­fekt ge­macht.

Im Dreikampf um den Relegationsplatz hat die Mannschaft von Trainer Jochen Seitz die besten Voraussetzungen. Die Viktoria benötigt weder Schützenhilfe noch Rechenschieber. Ein Sieg im Heimspiel gegen den Tabellenvierten TSV Großbardorf (Samstag, 14 Uhr, Stadion am Schönbusch) und Rang zwei ist sicher. Bei einem Unentschieden darf zeitgleich der TSV Aubstadt imeigenen Stadion nicht gegen den FC Amberg gewinnen.
»Alles selbst in der Hand«
»Ein großer Vorteil für uns: im eigenen Stadion und alles selbst in der Hand. Diese Chance wollen wir uns nicht entgehen lassen«, schätzt Seitz die Ausgangslage ein. Die Zuversicht in der Mannschaft sei spürbar: »Wir sind alle positiv gestimmt, die Vorfreude auf den Showdown ist groß.«
Dazu kommt, dass Seitz in dieser entscheidenden Saisonphase weiterhin auf fast den kompletten Kader zurückgreifen kann. Nur der erkrankte Daniele Toch fällt neben dem schon länger verletzten Marius Trippel aus gesundheitlichen Gründen aus, Roberto Desch sitzt noch seine Sperre ab.
Ihren zweitbesten Torschützen Toch hat die Mannschaft bereits in Sand ersetzen können und müssen, daher sind für den kommenden Samstag keine großen Änderungen in der Startformation zu erwarten. Zumal Seitz mit einer ähnlichen Taktik in das Ligafinale gehen will. Geduld sei gefragt, fordert der Trainer: »Wir wollen unbedingt gewinnen. Aber das heißt nicht, dass wir den Gegner von Beginn an in Grund und Boden rennen. Schließlich wollen wir auch in der zweiten Halbzeit noch zusetzen können.«
Sieben Siege ohne Gegentor
Sturm und Drang von Beginn an - das könnte eher die Taktik der Gäste werden, denen nur ein Sieg (und ein Ausrutscher des TSV Aubstadt) hilft. Bis vor zwei Wochen sah es so aus, als könnte der TSV Großbardorf sogar Meister werden. Mit einer Serie von sieben Siegen ohne Gegentor war die Elf von Trainer Dominik Schönhöfer dem VfB Eichstätt bedrohlich nahe gerückt. Aber in den vergangenen beiden Partien verlor der TSV zunächst in Eichstätt, erreichte gegen den SC Feucht nur ein Remis und fiel auf Platz vier zurück.
Das darf die Viktoria nicht über das tatsächliche Leistungsvermögen der Unterfranken täuschen. Die von Björn Schnitzer angeführte stärkste Offensive der Liga (82 Tore) trifft auf die beste Defensive (28 Gegentore). »Eine sehr starke Mannschaft mit viel Qualität in ihren Reihen«, hat Seitz Respekt vor dem Gegner. »Das ist hinter uns die zweitbeste Rückrundenmannschaft und wird eine harte Nummer für uns. Solche Spiele werden nicht selten durch Kleinigkeiten entschieden.« Was für die Viktoria nur heißen kann, gerade in der Abwehr mit voller Konzentration zu Werke zu gehen und vor allem auf Fehlervermeidung zu setzen.
Seine gute Tabellenposition hat sich der TSV Großbardorf vor allem im eigenen Stadion erarbeitet - auswärts dagegen schon sechs Niederlagen erlitten. Und noch eine Statistik, die knapp für die Aschaffenburger spricht: Von den bisherigen fünf Partien gegen Großbardorf haben sie erst eine verloren.

bAuslosung der Relegationsspiele zur Landesliga, Bayernliga und Regionalliga Bayern am Sonntag ab 10.30 Uhr live auf der BFV-Facebook-Seite www.facebook.com/bfvonline
Klaus Gast #media-0;
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