18.05.2017

News Bayernliga Nord

Hartmut Heinrich hebt den Zeigefinger

Von unserer RedaktionBei dem The­ma ist mit ihm nicht zu spa­ßen. »Wenn du vor­her schon meinst, dass du ge­won­nen hast, dann geht das Spiel meis­tens in die Ho­se«, warnt der In­te­rims­trai­ner des Fuß­ball-Bay­ern­li­gis­ten SV Er­len­bach, Hart­mut Hein­rich, ganz ein­dring­lich vor all­zu viel Über­heb­lich­keit.

Und nur einen Hauch von Überheblichkeit können sich die Kicker des SVE im letzten Saisonspiel der Saison 2016/2017 in der Fußball-Bayernliga Nord gegen den Absteiger VfL Frohnlach überhaupt nicht leisten. Denn bereits im Hinspiel setzte es eine bittere 0:5-Niederlage gegen die Oberfranken.
Konsequente Linie
»Wenn manche Spieler mit den Gedanken nicht mehr bei der Sache sind, dann werde ich rigoros durchgreifen«, kündigt Heinrich eine konsequente Linie an. »Mir fällt bereits im Training oder beim Warmmachen auf, wenn ein Akteur die anstehende Aufgabe auf die leichte Schulter nimmt«, so der Erlenbacher Funktionär weiter.
Und genau diese Einstellung wurde den Erlenbachern im ersten Vergleich mit der Traditionself aus Frohnlach zum Verhängnis. Bereits auf der Anreise diskutierten manche Kicker nur über die Höhe des Sieges gegen das abgeschlagene Schlusslicht. Und so kam es, wie es kommen musste. Bereits zur Halbzeit führte der VfL mit 3:0, am Ende musste Keeper Christos Patsiouras gleich fünfmal hinter sich greifen.
»Diese Klatsche muss revidiert werden. Für mich ist es zweitrangig, dass wir die drei Punkte für den direkten Vergleich gegen Haibach benötigen«, spricht Heinrich klare Worte.
Nur dreimal triumphiert
Für die Elf von Trainer Oliver Müller war der Heimsieg gegen Erlenbach einer von nur insgesamt drei Saisonsiegen. Am zweiten Spieltag setzte sich Frohnlach mit 2:1 in Amberg durch, im 27. Saisonspiel wurde der SC Feucht mit 3:0 geschlagen. Seit drei Wochen steht auch rechnerisch fest, dass der VfL in der kommenden Saison in der Landesliga antreten muss. Dass sich die Frohnlacher aber nicht aufgegeben haben, zeigte der letzte Spieltag, an dem ein 1:1 Remis gegen die DJK Ammerthal erkämpft wurde.
Spätestens seit dem Tod des Mäzens Willy Schillig im Jahr 2013 ging es beim ehemaligen Regionalligisten stetig bergab. Dem elften Platz in der Bayernliga (2013/2014) folgte Rang 13 in der kommenden Runde 2014/2015. Nach der letztjährigen Saison 2015/2016 konnte der Klassenerhalt nur über die Relegation bewerkstelligt werden.
Schicksal selbst in der Hand
Genau dieses Ziel hat auch der SV Erlenbach vor Augen. Mit dem 2:2-Remis gegen Haibach konnte der direkte Vergleich gegen die Alemannia gewonnen werden. »Wir haben eine starke Leistung gezeigt, hätten das Spiel aber gewinnen müssen«, ärgerte sich Hartmut Heinrich über zwei vergebene Großchancen in der Schlussphase. Mit dieser Ausgangslage hat der SVE sein Schicksal in der eigenen Hand.
Mit einem Sieg gegen Frohnlach kann sich Erlenbach den 16. Platz und wahrscheinlich auch das Freilos für die erste Relegationsrunde sichern. Personell ist der SVE für das letzte Saisonspiel bestens aufgestellt - alle Spieler sind an Bord. Unterstützung erhofft sich Heinrich von den Fans: »Die Mannschaft benötigt dringend den Rückhalt unserer Fans. Es wäre wirklich schade, wenn es in der Region keinen höherklassigen Fußball mehr gäbe.«Jörg Albert
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