19.03.2017

News Bayernliga Nord

Erlenbacher Heimblockade setzt sich fort

Von unserer RedaktionDie Sze­ne nach dem Abp­fiff war symp­to­ma­tisch. Die Er­len­ba­cher Spie­ler sa­ßen wie bedröp­pel­te Hun­de auf und ne­ben der Er­satz­bank, wäh­rend Trai­ner Mar­co Roth au­ßer sich war. »Köp­fe hoch. Es reicht, wenn sie wäh­rend des Spiels un­ten sind«, rief der SVE-Coach sei­nen Ki­ckern zu.

»Köpfe hoch. Es reicht, wenn sie während des Spiels unten sind«, rief der SVE-Coach seinen Kickern zu.
Unerklärlich war die psychische Verfassung der Erlenbacher nach dem starken Auftritt in Ansbach, eigentlich sollte beim Heimspiel gegen die DJK Don Bosco Bamberg der nächste Schritt in Richtung direkter Klassenerhalt in der Fußball-Bayernliga Nord gemacht werden. Nach der 0:2-Heimpleite gegen die Oberfranken wird diese Mission aber wieder ein ganzes Stück schwerer.
Zwei verunsicherte Teams
Zusammengefasst sahen die 175 Zuschauer ein Spiel zweier verunsicherter Mannschaften, die sich nur selten gute Torchancen erarbeiteten. Viele Unterbrechungen und Nickeligkeiten prägten das Match, so dass kaum ein ordentlicher Spielfluss zu Stande kam. Der tiefe Boden und das regnerische Wetter taten ihr übriges dazu. Typischer Abstiegskampf eben.
»Man hat beiden Mannschaften angemerkt, dass es um sehr viel gegangen ist. Gerade in der ersten Halbzeit war große Nervosität drin«, kommentierte der Bamberger Trainer Mario Bail die Begegnung. »Wenn du nach so einem Spiel wie in Ansbach kein Selbstvertrauen hast. Wann denn dann?«, hinterfragte Roth dagegen die Verfassung seiner Mannen.
In den Anfangsminuten lief Don Bosco die Erlenbacher Abwehr sehr früh an und setzte so die Fünferkette der Einheimischen unter Druck. Nennenswerte Chancen gab es aber nicht zu notieren. Nach der ersten Viertelstunde konnte sich die Roth-Elf befreien und feuerte durch Neuberger (18.) und Letellier (20.) erste Warnschüsse ab. Auf der Gegenseite hätte Schäffler (43.) Bamberg aus kürzester Distanz in Führung bringen müssen, doch Patsiouras reagierte glänzend und rettete seiner Elf das torlose Remis zur Halbzeit.
Für einen Aufreger sorgte Henrik Schwinn (42.), als er Giulio Fiordellisi mit zwei gestreckten Beinen umrasierte. Doch Schiedsrichter Haustein ließ Gnade vor Recht ergehen und zeigte dem Bamberger nur die Gelbe Karte.
Eines war vor dem zweiten Durchgang klar. Ein Remis hilft Erlenbach nicht wirklich weiter. »Deswegen habe ich mit der Einwechslung von Fleckenstein auf ein offensiveres 4-4-2 umgestellt. Im Nachhinein war es die falsche taktische Entscheidung, weil unsere Viererkette nicht stabil genug ist«, übernahm Marco Roth die Verantwortung für die Niederlage.
Nach einem Fehlpass von Stephan Krug in der eigenen Hälfte nutzte der eingewechselte Schmitt (79.) die Gunst der Stunde und brachte seine Farben in Führung. Auch mit der Einwechselung von Martin Körner bewies DJK-Coach Bail ein glückliches Händchen. Nachdem Fiordellisi in der Vorwärtsbewegung den Ball verloren hatte, war Körner zur Stelle und sorgte in der 84. Minute für die Vorentscheidung. Erlenbacher Torchancen in der zweiten Halbzeit – Fehlanzeige.
»Es liegen Welten zwischen den Leistungen, die meine Mannschaft zu Hause und auswärts zeigt. Es war heute ein typisches 0:0 Spiel, in dem beide Teams den Sieg nicht verdient hatten. Und dann leisten wir uns solche Abwehrfehler«, haderte Roth mit der Leistung seiner Elf. Immerhin gab es eine positive Nachricht am Rande des Matches zu vermelden. Philipp Traut kehrt einen Monat früher als geplant von seiner Australien-Reise zurück und steigt am Montag wieder in das Mannschaftstraining ein. Jörg Albert
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